Gasland


Im Mai 2008 wurden Josh Fox schriftlich 100.000$ angeboten. Diese Summe wollte ihm eine Firma bezahlen, um sein Land zu leasen und dort mit einer international als Hydraulic Fracturing bekannten Methode Gasvorkommen zu erschließen.[1] Daraufhin informierte er sich in vier Bundesstaaten (Pennsylvania, New York, Ohio und West Virginia) darüber, welche Folgen es für ihn haben könnte, dieses Angebot zu akzeptieren. Im Verlauf dieser Reise wurde er in Wohnungen eingeladen, in denen die dort lebenden Familien ihr Leitungswasser anzünden konnten. Nachforschungen des Journalisten Phelim McAleer lassen mittlerweile jedoch vermuten, dass hierbei kein kausaler Zusammenhang mit der Erdgasförderung besteht, da zumindest in einem Fall Berichte über entflammbares Leitungswasser durch natürliches Methan im Grundwasser vorliegen, die bis in das Jahr 1930 zurückgehen, lange bevor in der Region mit der Erdgasförderung begonnen wurde.[2] Mit diesem Wissen reiste Fox in vier weitere Bundesstaaten (Colorado, Wyoming, Utah und Texas) besuchte Gegenden, in denen schon seit mindestens zehn Jahren mit Hydraulic Fracturing Gas gewonnen wird. Auch dort sprach er mit Anwohnern und erforschte Auffälligkeiten. Nachdem er im Rahmen der Dokumentation mit Wissenschaftlern, Politikern und Vertretern der Industrie gesprochen hatte, wurde ihm zur Kenntnis gebracht, dass das Thema seines noch unfertigen Films inzwischen offiziell im Kongress diskutiert wurde.

 

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