Lehrer darf Sex mit 14-Jähriger haben


Warum darf ein Lehrer Sex mit einer 14-Jährigen Schülerin haben?
Das Urteil schockiert nicht nur die Schülerin und ihre Eltern: Ein 32-Jähriger hatte Sex mit einer 14-Jährigen Schülerin und wurde vom Gericht freigesprochen.
Da zwischen der Schülerin und dem Lehrer laut dem Oberlandesgericht in Koblenz kein Obhutsverhältnis bestand, muss der Lehrer keine Konsequenzen befürchten. Das Disziplinarverfahren gegen den Lehrer läuft allerdings weiter. Die Sprecherin des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums sagte, dass derzeit keine Aussagen über den  Ausgang gemacht werden können.  Der Lehrer ist bis auf weiteres von seiner Tätigkeit entbunden worden.
Der Religionslehrer fuhr im Jahr 2006 mit der Klasse nach Hamburg, während der Busfahrten saßen die Schülerin und der Vertretungslehrer nebeneinander und unterhielten sich über Gott und die Welt. In den Weihnachtsferien haben die beiden über das Internet Kontakt aufgenommen. Nach den Ferien haben sie sich getroffen und es kam zum ersten Sex. Insgesamt hatte der Lehrer 22 Mal Sex mit der Schülerin. Laut Strafgesetzbuch, §176, liegt ein sexueller Missbrauch von Kindern nur vor, wenn die Kinder jünger als 14 Jahre sind; es sei denn Erwachsene bezahlen für den Sex oder nutzen eine Zwangslage aus.
Laut dem Gericht lag aber bei der Schülerin kein Abhängigkeitsverhältnis vor, weil der Lehrer die Klasse nicht regelmäßig betreute, sondern nur dreimal als Vertretungslehrer fungierte.

 

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