20.000 Kabel unter dem Meer


Mailen, googlen, skypen, weltweite Videokonferenzen abhalten — all das ist nur dank modernster Datenkabeltechnik möglich. Doch wie werden tagtäglich Millionen von Informationen in Sekundenschnelle über die Kontinente verteilt. Und was passiert, wenn ein Kabel defekt ist.
Blackout im Internet — das war bisher nur eine Boulevard-Horrormeldung. Die Dokumentation erklärt, wie die Datenkabel hergestellt werden, und ist bei einer spektakulären Kabelreparatur im Ärmelkanal mit dabei. Ein Seekabel besteht aus Glasfaserbündeln. Die Garanten der Internetfunktion sind dünner als ein Menschenhaar, zusammengerechnet mehrere Millionen Kilometer lang und aus Glas.
Die Daten von Google, YouTube und Wikipedia fließen durch die hauchzarten Röhrchen ebenso wie systemkritische Kommentare aus dem Iran oder China, wie blitzschnelle gigantische Geldbeträge oder wie Schmuddeliges aus der weltweiten Pornoszene. Der Film beschreibt, warum das Internet zuverlässig funktioniert — auch wenn ein Seekabel beschädigt wird. “20.000 Kabel unter dem Meer” verfolgt eine Kabelreparatur im Ärmelkanal, beobachtet eine Kabellegung im Mittelmeer, beschreibt die Herstellung von Glasfasern und Datenkabeln in Jena und Nordenham und macht im Heinrich Hertz-Institut in Berlin neugierig auf die Zukunft der Breitbandkommunikation..

 

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